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	<title>Gemeinschaftsraum von bblogs.de</title>
	<link>http://gemeinschaft.bblogs.de</link>
	<description>Hier finden Sie alles rund um die bblogs und seine Mitglieder.</description>
	<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 10:23:37 +0000</pubDate>
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		<title>Verirren</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 10:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gemeinschaft</dc:creator>
		
	<dc:subject>Rezension</dc:subject><dc:subject>Aleks Scholz</dc:subject><dc:subject>Buchbesprechung</dc:subject><dc:subject>Kathrin Passig</dc:subject><dc:subject>Rezension</dc:subject><dc:subject>Verirren</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Die folgende Rezension bezieht sich auf das Buch Verirren von Kathrin Passig und Aleks Scholz. Als Buchblitz #4 hatte ich bereits ein Rezensionspräludium geliefert&#8230;
roter Faden
Wenn eine Person eine Fülle von Informationen darzustellen vorhat und den Empfängern der Informationen die Aufnahme erleichtern will, gibt diese oft einen Hinweis am Anfang, unter welchem Motto, unter welchem Schwerpunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgende Rezension bezieht sich auf das Buch <strong>Verirren</strong> von Kathrin Passig und Aleks Scholz. Als <a href="http://gemeinschaft.bblogs.de/?p=355" target="_blank">Buchblitz #4</a> hatte ich bereits ein Rezensionspräludium geliefert&#8230;</p>
<h3>roter Faden</h3>
<p>Wenn eine Person eine Fülle von Informationen darzustellen vorhat und den Empfängern der Informationen die Aufnahme erleichtern will, gibt diese oft einen Hinweis am Anfang, unter welchem Motto, unter welchem Schwerpunkt die folgenden Ausführungen zu verstehen sind. (Sagen, was man sagt) Das wird für mich mit dem Subtitel &#8220;Eine Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene&#8221; auf das Treffendste geliefert. Dieses Konzept wird gern als <strong>roter Faden</strong> bezeichnet. Drolligerweise ist der als Lesezeichen des Buches nutzbare Faden grün.</p>
<h3>vom Mißerfolg zum Freizeitvergnügen</h3>
<p>Verirren an sich steht aus teilweise nachvollziehbaren Gründen in einem schlechten Ruf. Da diese Kulturtechnik zum einen uralt ist und zum anderen dank technischer Neuerungen tendenziell zum Aussterben verdammt ist, wird dem Verirren mit dem Buch in gewissem Sinn ein Denkmal gesetzt bzw. durch die Erhebung zum Freizeitspaß eine zukunftsfähige Anwendung gezeigt. Als Läufer kenne ich das auch. Wo etwas eigene Zeitgenossen behaupten, Fortbewegung über mehr als 100 Meter ohne Fahrzeug sei Landstreicherei, bin ich froh, dass dem eigentlich auch überholten Konzept des zu-Fuß-Gehens die sehr lebendige Weiterentwicklung zum Hobbylauf über teilweise erhebliche Strecken entgegengesetzt wird. Mein bisheriger Rekord liegt übrigens bei <a href="http://www.brueder-grimm-lauf.de/index.php">82km</a>.</p>
<h3>Sprachspaß</h3>
<p>Die Autoren schreiben so, dass es mir große Freude bereitet hat, ihren Inhaltsangeboten zu folgen. Eigentlich wollte ich auch einen Teilabsatz hier zitieren. Allein, ich habe ihn dummerweise nicht markiert, so dass ich mal den im Kopf hängen gebliebenen Inhalt anbiete und hoffe, dass das einen Eindruck dessen vermittelt, was ich mit Sprachspaß in diesem Fall meine.</p>
<blockquote><p>In einem Experiment wurde eine Gruppe von Studenten derart durch eine Gegend transportiert, dass es unwahrscheinlich war, dass sie auf Knopfdruck sagen konnten, in welcher Richtung zu einem einem Zeitpunkt x ihr Startpunkt der Fahrt liegt. Der Durchschnitt der Lösungsversuche war zwar gut im Sinne einer möglicherweise zurück führenden Orientierung aber trotzdem wurde - vermutlich mit Recht - vermutet, dass Gruppen von Studenten sich als Navigationshilfe nicht durchsetzen werden.</p></blockquote>
<p>Nach ähnlichem Schreibmuster gibt es mehr als nur gelegentliche sprachliche Schmankerl trockenen Humors, die das ohnehin zutiefst menschliche Thema auch gut mit Pointen befeuert.</p>
<h3>Philosophisches</h3>
<p>Der Beginn individuellen Lebens ist in weiten Teilen der Natur vom Verirren begleitet. Denn auf die 2 sich treffenden Keimzellen, aus denen neue Individuen entstehen, kommen meist ungleich mehr, die das Glück dieser VerEInigung nicht erfahren. Somit schließe ich diese formell mal wieder ganz anders als geplant geratene Rezension mit dem Ausruf: Oh Buch, schön dass wir uns getroffen haben. Mögen Deine Kopien auch ihren Weg zu anderen Lesern finden. Verdient hätten sie es!</p>
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		</item>
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		<title>Buchblitz #4</title>
		<link>http://gemeinschaft.bblogs.de/2010/05/07/buchblitz-4/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 13:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gemeinschaft</dc:creator>
		
	<dc:subject>Buchblitz</dc:subject><dc:subject>Aleks Scholz</dc:subject><dc:subject>Buchblitz</dc:subject><dc:subject>Kathrin Passig</dc:subject><dc:subject>rowohlt Berlin</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Verirren von Passig / Scholz
Auspacken und Spaß haben war meine gar nicht so niedrig angesetzte Erwartungshaltung zu Verirren - Eine Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene von Kathrin Passig und Aleks Scholz.
Optik
Das gebundene Werk verlagsseitig von rowohlt Berlin ist hübsch anzusehen. Das liegt neben der für mich erkennbaren handwerklichen Sorgfalt bei Farb-, Schriften- und Schriftgrößenauswahl vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Verirren von Passig / Scholz</h3>
<p>Auspacken und Spaß haben war meine gar nicht so niedrig angesetzte Erwartungshaltung zu <strong>Verirren - Eine Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene</strong> von Kathrin Passig und Aleks Scholz.</p>
<h4>Optik</h4>
<p>Das gebundene Werk verlagsseitig von <a href="http://www.rowohlt.de/verlag/rowohlt-berlin">rowohlt Berlin</a> ist hübsch anzusehen. Das liegt neben der für mich erkennbaren handwerklichen Sorgfalt bei Farb-, Schriften- und Schriftgrößenauswahl vor allem an einer Grafik, die bei richtiger Interpretation der Buchangaben von <a href="http://www.normboy.de/">Martin Baaske</a> stammen dürfte. Die Anmutung irgendwo zwischen der Verpackungsschachtel von Ökolopoly, den Spieleklassikern Pacman, SIMs und Rubiks Cube - dabei natürlich mit webzweinulligrunden Ecken - finde ich einfach knuffig. Und der Ansatz, Landkarten als 2D-Modell einer 3D-Realität wiederum in eine verfremdete 3D-Optik zu gießen, hat intellektuell schon was&#8230;</p>
<h4>Geständnis</h4>
<p>Ich habe ganz vergessen, mir <a href="http://gemeinschaft.bblogs.de/2010/01/08/buchblitz-0-was-ist-ein-buchblitz/">den für den Buchblitz eigentlich notwendigen Wecker</a> zu stellen, so dass ich nicht mehr weiss, nach welcher Zeit ich das Buch erstmals aus der Hand gelegt habe. Es war auf jeden Fall erheblich länger als geplant. Somit verabschiede ich mich mit der Ansage, dass ich nicht mehr allzu lange brauchen werde, das ganze Buch gelesen zu haben. Und dann setzt es eine Rezension, in der ich mich nicht verirre. Oder doch?</p>
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		<title>Kunden auf der Flucht?</title>
		<link>http://gemeinschaft.bblogs.de/2010/04/27/kunden-auf-der-flucht/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 15:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gemeinschaft</dc:creator>
		
	<dc:subject>Rezension</dc:subject><dc:subject>anne m. sch�ller</dc:subject><dc:subject>Buchbesprechung</dc:subject><dc:subject>Kunden auf der Flucht</dc:subject><dc:subject>orell f�ssli</dc:subject><dc:subject>Rezension</dc:subject>
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		<description><![CDATA[So lautet der Titel, der Anne M. Schüller für ihr neues Buch eingefallen ist, zu dem Sie den Buchblitz #3 hier finden können. &#8220;Halt oder ich handle&#8221; fiel mir spontan als Wortspiel ein, um auf ein Grundproblem hinzuweisen, das mir dazu einfällt. Das lautet ungefähr, dass im deutschsprachigen Raum immer noch viele glauben, Unternehmen handelten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So lautet der Titel, der Anne M. Schüller für ihr neues Buch eingefallen ist, zu dem Sie den <a href="http://gemeinschaft.bblogs.de/?p=346" title="Buchblitz #3" target="_blank">Buchblitz #3</a> hier finden können. &#8220;Halt oder ich handle&#8221; fiel mir spontan als Wortspiel ein, um auf ein Grundproblem hinzuweisen, das mir dazu einfällt. Das lautet ungefähr, dass im deutschsprachigen Raum immer noch viele glauben, Unternehmen handelten und Kunden reagierten lediglich auf Angebote. Mit ein wenig Glück ist es aus meiner Sicht eher anders herum viel versprechender: Man höre Interessenten und Kunden wirklich gründlich zu und arbeite die besten / häufigsten Ideen ins eigene Angebot ein. Schon hat man ein wirklich relevantes Angebot. Aber ich greife  reihenfolgenverachtend bezüglich sonst üblicher Lesegewohnheiten vor.</p>
<h3>Vorgeschichte</h3>
<p>Vor einer gefühlt halben Ewigkeit habe ich ein Buch von Anne M. Schüller aus zugegebenermaßen vielleicht überwiegend formellen Gründen für meine Verhältnisse <a href="http://gemeinschaft.bblogs.de/2008/02/05/total-loyalty-marketing/">heftig kritisiert</a>. Ich war erstaunt, a) trotzdem und b) in ausgespriochen passendem Tonfall angesprochen zu werden, ob nicht auch ich das neue Buch anschauen mag. Mit Neugierde als drittem Vornamen hat mich das Thema natürlich angesprochen.</p>
<h3>B(a)uchgefühl</h3>
<p>Die Tatsache, dass die Autorin mit ihren Publikationen den Begriff Loyalität in ökonomischen Zusammenhängen je nach Rechercheweg ganz gut zu besetzen weiß, legt den Verdacht nahe, daß&#8230; Ha, sage ich Ihnen nicht. Machen Sie sich davon ggf. selbst ein Bild.</p>
<p>Zum Buch verrate ich Ihnen gern mehr: Das gute Stück stammt aus dem Verlag orell füssli. Aus dem stammt z.B. auch <a href="http://www.loesungsbaecker.de/buchrezension-corporate-blogs-vom-autor-klaus-eck/">&#8220;Corporate Blogs&#8221; von Klaus Eck</a>. Somit liegt die Latte auf guter Höhe für Leser, die etwas mit Substanz und Bezug zur Realität erwarten. Die Grobgliederung des Werks in Intro plus 4 Teile finde ich hilfreich, um im Stoff orientiert zu bleiben. Die Teile hören auf folgende Überschriften:</p>
<ul>
<li>Kundenloyalität auf dem Prüfstand</li>
<li>Loyalitätsführerschaft als Unternehmensstrategie</li>
<li>Die Praxis: Toolbox für mehr Kundentreue</li>
<li>Tipps zur praktischen Umsetzung</li>
</ul>
<p>Die Autorin hantiert wohlwollend klar nicht im luftleeren Raum. Es wird an vielen Stellen klar, dass sie über ein Thema referiert, in dem sie tagtäglich arbeitet. Es unterbleibt auch nicht, das wirtschaftliche Thema mit Erkenntnissen z.B. der Hirnforschung abzuklopfen und ein wenig aus dem Kaffeesatzlesen der Interpretationswissenschaften (Ich bin ursprünglich BWLer&#8230;) heraus zu kommen.</p>
<h3>temporäres Ergebnis</h3>
<p>Je länger mein Studium zurück liegt, desto schwerer tue ich mich mit grundsätzlichen Abhandlungen ob im mündlichen Vortrag oder gedruckt. Hier sehe ich aber mal wieder ein Buch, das eine Zeit lang im Fokus der Auseinandersetzung um das Thema stehen könnte. Es ist so praxisnah, dass für viele Leser relevante Erkenntnisse zu finden sein sollten. Dabei macht es Angebote zum Mitgehen, die für Unternehmen treibende Menschen passen könnten.</p>
<p>Wo ich immer noch meine Probleme habe, ist der von mir so wahr genommene Beiklang, dass eigentlich jedes Unternehmen unter Anwendung eines (ja, ja, offenen) Methodensets strahlender Profiteur dieses Denkens sein kann. Ich glaube ehrlich gesagt nicht mehr, dass Unternehmen oberhalb einer bestimmten Größe wirklich grundsätzlich umbaubar sind. Aber das mag der Tatsache geschuldet sein, dass ich mich eher in KMU und bei sehr beweglichen Gründern zu Hause fühle als in der Welt des Managements.</p>
<h3>andere Meinungen?</h3>
<p>Wer sieht es ähnlich oder anders? Fühlen Sie sich gern eingeladen, sich an einem Diskurs zu beteiligen. Dazu sind die Kommentarfelder unter den Beiträgen nämlich da. <img src='http://gemeinschaft.bblogs.de/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' /> </p>
<ol>
<li>Peter Soltau von Kundenkunde hat eine <a href="http://www.kundenkunde.de/2010/08/buchvorstellung-kunden-auf-der-flucht/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Kundenkunde+%28Kun|den|kun|de%2C+[f.+-%3B+nur+Sg.]%29&amp;utm_content=Bloglines" title="Rezension Soltau">lesenswerte Rezension</a> verfasst.</li>
</ol>
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		</item>
		<item>
		<title>Dein Körper - das missing manual</title>
		<link>http://gemeinschaft.bblogs.de/2010/04/21/dein-koerper-das-missing-manual/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 13:40:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gemeinschaft</dc:creator>
		
	<dc:subject>Buchblitz</dc:subject>
	<dc:subject>Rezension</dc:subject><dc:subject>Buchbesprechung</dc:subject><dc:subject>Dein Körper</dc:subject><dc:subject>Matthew MacDonald</dc:subject><dc:subject>Missing Manual</dc:subject><dc:subject>oreilly</dc:subject><dc:subject>Rezension</dc:subject><dc:subject>Stefan Fröhlich</dc:subject>
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		<description><![CDATA[rezensive Auszeit
Die regelmäßigeren Leser der Seite werden sich vielleicht erinnern, dass ich den Buchblitz #2 über das nun besprochen Werk bereits vor einiger Zeit abgefeuert habe. Allen, die das Erscheinungsdatum entdeckt haben: Nein ich brauche keine satt 2 Monate, ein mich interessierendes Buch zu lesen. Vielmehr habe ich es aus mir unklaren Gründen ein wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>rezensive Auszeit</h3>
<p>Die regelmäßigeren Leser der Seite werden sich vielleicht erinnern, dass ich den <a href="http://gemeinschaft.bblogs.de/2010/02/03/buchblitz-2/">Buchblitz #2</a> über das nun besprochen Werk bereits vor einiger Zeit abgefeuert habe. Allen, die das Erscheinungsdatum entdeckt haben: Nein ich brauche keine satt 2 Monate, ein mich interessierendes Buch zu lesen. Vielmehr habe ich es aus mir unklaren Gründen ein wenig bei Seite gelegt. Manchmal sind Dinge halt noch nicht reif&#8230;</p>
<h3>neue Einflüsse</h3>
<p>Ich habe das Glück, bei einer relativ neuen Aufgabe zahlreiche Dinge mal wieder aus einer anderen Perspektive betrachten zu lernen. So habe ich z.B. einen relativ einfachen Satz serviert bekommen, der manche Dinge leichter einsortieren lässt: Lernen geht immer vom Lerner aus. Klingt banaler als es ist. So hat man bei der föderalen Lernlandschaft Deutschlands gelegentlich das Gefühl, Lernen sei ein Akt, bei dem ein Bundesministerium, die Kultusministerkonferenz und eine Reihe anderer Institutionen ständig wie die Hirschkäfer raufen, während Lehrer und Schüler in zunehmend maroden Schulen eine Reform nach der anderen über den Schädel bekommen, ohne dass die gemeinsame Stoßrichtung des Reformeifers erkennbar wäre. Autsch, zu lang geworden. Aber so ist es nun mal.</p>
<h3>Das Buch</h3>
<h4>An Stelle eines handwerklich sauberen Fazits</h4>
<p>Die handwerklichen Qualitäten des Buches sind - wie bei O´Reilly üblich - über ernsthafte Kritik für mich erhaben. Der <strong>Autor Matthew MacDonald</strong>, der auch schon <a href="http://gemeinschaft.bblogs.de/2009/01/20/dein-gehirn/"> das tolle &#8220;Hirnbuch&#8221;</a> schrieb, legt eine gut abgestimmte und mich überzeugende Sammlung von Geschichten vor, in denen verschiedenste Körperteile oder -funktionen die Hauptdarsteller sind. Dabei ist die Stoffdichte immer so hoch, dass man sich fragt, was wohl als nächstes kommt. Die Erzeugung von Neugierde fördert meiner Ansicht nach selbstbestimmtes und damit hochmotiviertes Lernen. Ach wäre doch jeglicher Unterricht so aufgebaut&#8230;</p>
<h4>Sonderkategorie Übersetzung</h4>
<p>Ahnend wie gut man ein tolles englischsprachiges Buch durch unpassende Übersetzung versemmeln kann, hebe ich gern den <a href="http://froehlich.it/" title="Homepage des Übersetzers" target="_blank"><strong>Übersetzer Stefan Fröhlich</strong></a> hervor, der einen wirklich guten Job gemacht hat.</p>
<h3>Geständnisse</h3>
<ol>
<li>Ich habe auch noch das fertig gelesene Druckerzeugnis vom <a href="http://gemeinschaft.bblogs.de/2010/02/08/buchblitz-3/">Buchblitz #3</a> auf dem Schreibtisch liegen.</li>
<li>Hätte der Paketbote heute nicht das nächste Buch herbeigeschleppt, hätte ich womöglich auch heute&#8230; Sie wissen schon&#8230;</li>
<li>Ich freue mich auf das abendliche Leichtathletiktraining und werde nach Möglichkeit morgen entweder die nächste Rezension oder Buchblitz #4 nachlegen.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kreuzigung, Demut, Loslassen</title>
		<link>http://gemeinschaft.bblogs.de/2010/04/02/kreuzigung-demut-loslassen/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 14:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gemeinschaft</dc:creator>
		
	<dc:subject>Erfolgsgeschichten</dc:subject>
	<dc:subject>Vermischtes</dc:subject><dc:subject>Demut</dc:subject><dc:subject>Kreuzigung</dc:subject><dc:subject>Loslassen</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Anlass
Der Name des Beitrags entspringt einem schönen Beratungslauf, den ich am Karfreitag mit mir selbst gemacht habe. Darüber hinaus hat der Beitrag so wenig mit Religion zu tun, wie mein Alltag. Es geht vielmehr um das Signal zum Aufbruch in eine neue Zukunft meiner professionellen Tätigkeit.
Name
Ich war lange recht glücklich mit dem Wort- und Abkürzungsmonstrum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Anlass</h3>
<p>Der Name des Beitrags entspringt einem schönen <a href="http://www.ubkmu.de/beratungslauf.html">Beratungslauf</a>, den ich am Karfreitag mit mir selbst gemacht habe. Darüber hinaus hat der Beitrag so wenig mit Religion zu tun, wie mein Alltag. Es geht vielmehr um das Signal zum Aufbruch in eine neue Zukunft meiner professionellen Tätigkeit.</p>
<h4>Name</h4>
<p>Ich war lange recht glücklich mit dem Wort- und Abkürzungsmonstrum, unter dem ich überwiegend an den Markt getreten bin: Unternehmensberatung für kleine und mittlere Unternehmen (kurz: ubkmu). Ich sehe inzwischen ein, dass das unhandlich bis unmerkbar ist. Letztlich haben sich viele Kunden, Interessenten und sonstige Personen einfach meinen Namen gemerkt, unter dem ich auch bald meine Aktivitäten gemeinsam mit dem Markt neu sortieren, ausrichten und ausbreiten möchte.</p>
<h4>Ausrichtung eines anderen Unternehmens</h4>
<p>Bei der Beobachtung für mich interessanter Unternehmen habe ich gesehen, dass dass dort Personen den Kern darstellen und nicht die Frage, ob es 1, 5 oder 10 verschiedene Produkte gibt. Somit wird es für mich und interessierte Menschen ein spannendes Experiment, wie der Weg von meinen Werten über denkbare Produkte zur Ansprache von Wunschkunden aussehen wird.</p>
<h3>Schritte</h3>
<h4>Werte</h4>
<p>Ich werde nicht umhin kommen, die mich antreibenden und interessierenden Werte herauszuarbeiten und zu kommunizieren, damit die für mich richtigen Menschen sich angesprochen fühlen. Auf der neu zu startenden Seite werde ich mich zu jedem hier angerissenen Punkt dem hoffentlich neugierigen Dialog stellen.</p>
<h4>Wunschkunden</h4>
<p>Ich habe festgestellt, dass mich die Frage nach MIG (Menschen, Ideen, Geschichten) losgelöst von der kurzfristigen ökonomischen Perspektive schon immer interessiert hat. So ist es auch kein Zufall, wenn ich hier trotz oder vielleicht wegen erwartbarer Herausforderung <a href="http://gemeinschaft.bblogs.de/2007/08/07/vertriebsform-vernissage/" title="Altartikel Vernissage" target="_blank">Künstler</a> und <a href="http://gemeinschaft.bblogs.de/2007/08/05/handwerker-zu-bloggern/" title="Altartikel Hndwerker" target="_blank">Handwerker</a> als erste benenne, für die ich gern einmal arbeiten möchte.</p>
<h3>Einladung</h3>
<p>Es ist mir bewusst, dass meine Ankündigung eines Startschusses noch ein wenig unklar wirkt. Lassen Sie es mich so andeuten: Bislang bin ich an vielen Stellen davon ausgegangen, dass ich viel selbst planen und gestalten müsste. Das könnte sich als unnütz erweisen. Meine Kenntnisse und Fähigkeiten sind da, wenngleich ich sie ständig zu erweitern versuche. Und die Nachfrage danach ist auch bereits irgendwo. Es ist also nur eine Frage des Zuhörens, Fragens und Redens, die losen Seilenden zusammen zu bringen. Das scheint mir inzwischen logischer als der Versuch, definierten Personengruppen den Bedarf für fertige Produkte notfalls auch einzureden, womit sich klassisches Marketing teilweise beschäftigt. Sinnzentrierte Arbeit hingegen mag im Aufgalopp mühsamer wirken, wird nach meiner Vorstellung aber nachhaltiger an Freude und Erfolg sein. Begleiten Sie mich doch ein Stück auf diesem Weg. Sowie der Rohling der neuen Webseite steht, werden Sie hier den Link dazu finden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zukunftsgestalter: Manager oder Unternehmer?</title>
		<link>http://gemeinschaft.bblogs.de/2010/03/25/zukunftsgestalter-manager-oder-unternehmer/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 13:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gemeinschaft</dc:creator>
		
	<dc:subject>Erfolgsgeschichten</dc:subject><dc:subject>Gestalter</dc:subject><dc:subject>Manager</dc:subject><dc:subject>Unternehmer</dc:subject><dc:subject>Zukunft</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Definition
Es gibt wissenschaftlich fundierte und präzise Beschreibungen der beiden Begriffe. Das einfache Volk und der Stammtisch bieten auch einige an. Die lassen wir aber mal bei Seite und ich denke mal wieder selbst. Ich picke bewusst nur einige Eigenschaften heraus, um etwas zu verdeutlichen.
Manager

Besorgt in einer für ihn (zunächst) fremden Firma für einen Teilbereich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Definition</h3>
<p>Es gibt wissenschaftlich fundierte und präzise Beschreibungen der beiden Begriffe. Das einfache Volk und der Stammtisch bieten auch einige an. Die lassen wir aber mal bei Seite und ich denke mal wieder selbst. Ich picke bewusst nur einige Eigenschaften heraus, um etwas zu verdeutlichen.</p>
<h4>Manager</h4>
<ul>
<li>Besorgt in einer für ihn (zunächst) fremden Firma für einen Teilbereich die Geschäfte.</li>
<li>Ist je nach Hierachiestufe nur begrenzte Zeit an die Firma gebunden und somit auf kurzfristige und tendenziell leichte Erfolge aus.</li>
<li>Jongliert mit dem Geld anderer Leute, ohne für sein Handeln selbst ins Risiko zu müssen.</li>
</ul>
<h4>Unternehmer</h4>
<ul>
<li>Besorgt in seinem Unternehmen mit ständigem Blick aufs Ganze die Geschäfte.</li>
<li>Ist in der Regel dauerhaft an die Firma gebunden und wird in der Tendenz einen gesunden Mix aus aktuellen Erfolgen und Substanzsicherung und -verbesserung anstreben.</li>
<li>Jongliert mit eigenen Ressourcen und haftet mindestens mit seinem guten Ruf für eigene Entscheidungen.</li>
</ul>
<h3>Zukunftsfrage</h3>
<p>Wenn man nur 3 zu beobachtende Großtrends auswählt, kann man pointiert sehen, wem wohl die Zukunft gehören wird.</p>
<h4>Massenkommunnikation</h4>
<p>Die traditionell von vergleichsweise wenigen Aussendern kontrollierten Märkte Print, Fernsehen und Radio haben ihre Rolle als alleinige Meinungsmacher bereits in Teilen der Bevölkerung verloren. Es lässt sich nur noch über die Geschwindigkeit des weiteren Bedeutungsverlustes streiten, was aber müßig ist. Der gewinnende Trend ist die Kommunikation, in der bisherige Empfänger auf Wunsch auch zum Sender werden. Ein Dokument, in dem das bereits seit Jahren schön gebündelt steht, ist das <a href="http://www.cluetrain.de/">Cluetrain Manifest</a>.</p>
<h4>Ideengetriebenheit</h4>
<p>Der ursprüngliche Zweck der Organisation wirtschaftlichen Handelns ist es, <strong>Sinn</strong> in Form von Produkten und Dienstleistungen zu stiften. Effizienz, Rendite und Prozessoptimiertung stellen hingegen keinen wirtschaftlichen Mehrwert dar. Ohne einen Sinn (oder eine Mission) fehlt aber auf Dauer der Kunde, der den ganzen Spaß schließlich bezahlen soll. Es ist somit kein Zufall, dass derzeit Banken kranken, kopflos zusammengekaufte Handelsriesen wanken und große Wirtschaftseinheiten insgesamt vor großen Fragezeichen und Klippen stehen.</p>
<h4>Geschwindigkeit</h4>
<p>Gesetzt den Fall, es zeichnet sich ein neuer Trend in einem Markt ab. Wer den Erfolg will, muss von einer Idee bis zur anbietbaren Lösung schnell sein und dabei gleichzeitig ein Gespür für kurzfristige UND nachhaltige Chancen haben.</p>
<h3>Schwarz-Weiss-Malerei</h3>
<p>Nun schaue ich schlaglichtartig, welche Auswirkungen die 3 Trends meiner Einschätzung nach haben werden.</p>
<h4>Massenkommunnikation</h4>
<p>Hierarchisch komplexe Konstrukte tun sich vorsichtig formuliert schwer, menschlich authentisch auf den immer maßgeblicher werdenden Kanälen des social web zu agieren. Männer und Frauen mit Ideen, Ecken und Kanten haben es hier um einiges einfacher und treffen schneller und kostengünstiger als jemals zuvor auf die passenden Mitstreiter und Kunden. Alle Bemühungen um social web policies werden diesen Vorteil für echte Unternehmer nicht ausgleichen können.</p>
<h4>Ideengetriebenheit</h4>
<p>Komplizierte Gebilde wie Konzerne entwickeln einen Hang zur Bürokratie, bestimmte Zusammenhänge, Hierarchien und Verfahren so weit auszufeilen, dass sie sich in erschreckend hohem Maße mit sich selbst beschäftigen. Ich werfe hier nur mal die Begriffe Reorganisation, Effizienzprogramme bzw. innere Revision in die Diskussion. Das ist alles ideen- und damit kundenabgewand. Todsünde im 21. Jahrhundert.</p>
<h4>Geschwindigkeit</h4>
<p>Eine gute Idee muss in gemanagten Firmen oft in mehrstufigen Verfahren von unten nach oben wandern. Dann gibt es mehr oder minder durchdachte Entscheidungen und der Weg geht nunmehr von oben nach unten. Bis das alles durchgestanden ist, hat ein beherzt zupackender Unternehmer bereits die ersten Kunden mit einer fertigen Lösung erfreut. Wieder Punkt für Unternehmer.</p>
<h3>Einladung zum Mitdenken</h3>
<p>Nachdem in meiner verkürzten Betrachtung der Typ Unternehmer den Typ Manager klar mit 3:0 nach Hause geschickt hat, wäre es an der Zeit, daraus Schlüsse zu ziehen und ein paar Fragen aufzuwerfen, oder?</p>
<ul>
<li>Will ich vielleicht selbst Unternehmer werden?</li>
<li>Will ich bewusst in ein Unternehmen gehen, wo ich mehr als der temporäre Namen in einem beliebig wirkenden Kästchen bin?</li>
<li>Sollte die Wirtschaftsförderung nicht lieber 1.000 neue 10-Mann-Firmen fördern als einen kränkelnden 10.000-Mann-Laden gegen die Marktkräfte zu verteidigen?</li>
<li>Sollten Medien nicht lieber jede Woche 3 Newcomer und ihren Weg beschreiben als die absehbaren Abstürze der tönernen Riesen aus DAX &amp; Co. zu begleiten?</li>
</ul>
<p>Was sind Ihre Antworten? Und welche Fragen fehlen Ihnen hier? Ich freue mich sehr über Kommentare.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ständedenken 2.0</title>
		<link>http://gemeinschaft.bblogs.de/2010/03/17/staendedenken-20/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 15:18:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gemeinschaft</dc:creator>
		
	<dc:subject>Bürgerjournalismus</dc:subject>
	<dc:subject>Blogikette</dc:subject>
	<dc:subject>Vermischtes</dc:subject><dc:subject>Bübchen</dc:subject><dc:subject>Rübchen</dc:subject><dc:subject>Reputation</dc:subject>
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		<description><![CDATA[ In diesem Beitrag geht es um Reputation 2.0 - also die Frage, wie Akteure in Zeiten multipel vernetzter Kommunikationsströme kommunizieren und wirken. Es ist die Geschichte von
Rübchen und Bübchen
Die Identitäten der beiden Personen sind bekannt, werden aber nach bestem Wissen und Gewissen anonymisiert. Zeichen dafür sind Klammern [ ], in denen allgemeine Bezeichnungen an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> In diesem Beitrag geht es um Reputation 2.0 - also die Frage, wie Akteure in Zeiten multipel vernetzter Kommunikationsströme kommunizieren und wirken. Es ist die Geschichte von</p>
<h3>Rübchen und Bübchen</h3>
<p>Die Identitäten der beiden Personen sind bekannt, werden aber nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/242.html">bestem Wissen und Gewissen</a> anonymisiert. Zeichen dafür sind Klammern [ ], in denen allgemeine Bezeichnungen an Stelle der zu verräterischen konkreten stehen.</p>
<h3>Situation und Rollen der Akteure</h3>
<p>Rübchen trägt einen Doktortitel eines für den Vorfall irrelevanten Faches und ist ein Teilnehmer von vielen in einem durch Subventionierung kostenlosen Verfahrens, in dem Bübchen Beiträge von Teilnehmern als Bewerter nach einem vorab bekannten Muster bewertet. Bübchen macht das ehrenamtlich, um Teilnehmern wie Rübchen einen Gefallen zu tun.</p>
<h3>Der auslösende Vorfall</h3>
<p>Der Träger des Verfahrens bietet ein Forum im Internet an, auf das eine begrenzte Öffentlichkeit von Teilnehmern, Bewertern und anderen via login /Kennwort zugreifen können. Hier nun kommen zitierte Äußerungen, die den Anlass für diesen Beitrag lieferten.</p>
<blockquote><p><strong>Rübchen:</strong> Mich erschrickt die Kritiklosigkeit an dieser Einrichtung/dieser Veranstaltung!</p></blockquote>
<p>Zeitversetzt erscheint mit direktem Bezug auf das Zitat folgende Aussage:</p>
<blockquote><p><strong>Bübchen:</strong>Mit einer solchen Pauschalaussage kann ich wenig anfangen. Können Sie das präzisieren?</p></blockquote>
<p>Rübchen nutzt offenbar wenigstens eines der social networks, in denen auch Bübchen dies und das tut. Statt also die Diskussion am Ort ihrer Entstehung fortzuführen, wechselt Rübchen den Ort. (Medienbruch) Hier zeigt er im Schutz einer persönlichen nichtöffentlichen Mitteilung, die im genutzen System recht eindeutig gegen die Spielregeln verstößt, sein kommunikativ wahres Gesicht:</p>
<blockquote><p><strong>Rübchen:</strong> [Verfahrensname]-Kritik &amp; Ihr &#8220;fehlender&#8221; Verstand<br />
&#8220;Allein der Fakt, dass ausgrechnet Sie mit Ihrem Knalltueten FH-Abschluss in BWL und Ihrem Lachsack-[Sparte]-&#8221;Unternehmen&#8221; einen [Verfahrensname Bewerter] mimen, ist doch mehr als Motivation fuer einen Aufschrei!&#8221;</p></blockquote>
<h3>Meine Wertung</h3>
<p>Ein so dicker Hund in Sachen Kommunikation kommt mir selten unter und bietet einen Anlass, ein paar Dinge beim Namen zu nennen.</p>
<ul>
<li>Da kennt jemand nicht die Spielregeln, wo heutzutage Diskussionen stattfinden. Das ist entweder dumm oder ignorant oder kalkuliert.</li>
<li>Dass jemand sich mit Doktortitel relativ klar als Bildungsherrenmensch über Absolventen von Fachhochschulen stellt, ist in Zeiten lebenslangen Lernens lächerlich oder überheblich oder misantropisch.</li>
<li>Rechtschreibung ist keine Hexerei.</li>
<li>Der Teilnehmer wirkt bezüglich des von ihm kostenlos genutzten Verfahrens undankbar.</li>
</ul>
<h3>Reaktionen von Bübchen</h3>
<p>Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Beitrags hat Bübchen einige Aktivitäten unternommen, damit sowohl Rübchen als auch andere aus der Geschichte lernen können.</p>
<ul>
<li>Das Verhalten von Rübchen wurde der Projektleitung des kostenlosen Verfahrens mitgeteilt. Eine Reaktion steht aus.</li>
<li>Die mißbräuchliche Nutzung ihres Systems durch Rübchen wurde dem Kundendienst des social networks mitgeteilt. Eine Reaktion steht aus.</li>
<li>Bübchen hat mir die zur Verfassung des Beitrages notwendigen Informationen zur Verfügung gestellt und wird das ggf. von weiteren Etappen ebenfalls tun.</li>
</ul>
<h3>Mein Hilfspaket</h3>
<p>Auch wenn ich die Äußerung von Rübchen wenig einnehmend finde, vermute ich weniger ein Problem mit seinem <a href="http://gemeinschaft.bblogs.de/2009/01/20/dein-gehirn/">Gehirn</a>, als vielmehr eines von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette">Manieren</a>. Außerdem scheint er nicht in einer Welt angekommen, wo Hilfskriterien wie Titel, Alter oder Besitz nicht mit mehr Rechten verknüpft sind, wie das zu Gutsherrenzeit üblich war. Heute bewerten Endkunden die Produkte von Konzernen, Schüler ihre Lehrer, Angestellte ihre Arbeitgeber. Und: Es bewegt auf Dauer etwas. Mehr vermutlich als Standesdünkel hinter verschlossenem Visier. Also bitte dringend Offenheit und Diskussionskultur lernen, Rübchen!</p>
<ol>
<li>update (18.03.)<br />
Die Projektleitung des kostenlosen Verfahrens sieht zum derzeitigen Zeitpunkt keinen Handlungsbedarf. Das ist soweit nachvollziehbar, weil im Umfeld des Verfahrens bis auf substanzlose Kritik nichts zu bemängeln ist. Eine Reaktion vom Support des social networks steht noch aus. Sollte dieses sich nicht in akzeptabler Zeit melden, wird das Netzwerk womöglich noch einmal öffentlich mit dem Hinweis auf den Vorfall konfrontiert.</li>
<li>update (22.03.)<br />
Bübchen hat zeitnah eine Nachricht des social networks erhalten, dass zusammenfassend folgende Elemente enthält: Dank für die Meldung, Entschuldigung für das Verhalten des Mitgliedes Rübchen, Rübchen sei in diesem network Ersttäter und stünde nun unter Beobachtung und habe im Wiederholungsfall mit &#8220;entsprechenden Schritten&#8221; zu rechnen, Hinweis zur Unterdrückung weiterer Nachrichten des promovierten Wurzelgemüses.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiches New Business für Werbeagenturen</title>
		<link>http://gemeinschaft.bblogs.de/2010/03/03/erfolgreiches-new-business-fuer-werbeagenturen/</link>
		<comments>http://gemeinschaft.bblogs.de/2010/03/03/erfolgreiches-new-business-fuer-werbeagenturen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gemeinschaft</dc:creator>
		
	<dc:subject>Rezension</dc:subject><dc:subject>Buchbesprechung</dc:subject><dc:subject>Businessvillage</dc:subject><dc:subject>Heiko Burrack</dc:subject><dc:subject>New Business</dc:subject><dc:subject>Rezension</dc:subject><dc:subject>Werbeagenturen</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Ich hatte das Buch von Heiko Burrack bereits im Buchblitz #1 im einem Schnelldurchlauf vorgestellt. Inzwischen habe ich das Buch gelesen und es hat ein paar Tage auf meinem Steharbeitsplatz zugebracht und mich gelegentlich anklagend angeschaut. Zuweilen überrollen mich weiterreichende Aufgaben, die eine nützliche und faire Besprechung einfach nicht zeitnah zulassen.
Gesamteindruck
In einer Welt von hashtags [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte das Buch von Heiko Burrack bereits im <a href="http://gemeinschaft.bblogs.de/?p=340">Buchblitz #1</a> im einem Schnelldurchlauf vorgestellt. Inzwischen habe ich das Buch gelesen und es hat ein paar Tage auf meinem Steharbeitsplatz zugebracht und mich gelegentlich anklagend angeschaut. Zuweilen überrollen mich <a href="http://www.olafhinrichsen.oberprima.com/2010/02/18/unterstutzung-fur-oberprima-durch-knut-pankrath/">weiterreichende Aufgaben</a>, die eine nützliche und faire Besprechung einfach nicht zeitnah zulassen.</p>
<h2>Gesamteindruck</h2>
<p>In einer Welt von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter">hashtags</a> und anderen    Verkürzungsversuchen würde ich nach meiner Lektüre folgende Begriffe als maßgeblich  über das Buch verwenden: Systematisch, praxisbewährt und handlungsfordernd. Wer es doch lieber in fließender Menschensprache mag, sei herzlich zum Weiterlesen eingeladen</p>
<h3>Systematisch</h3>
<p>Der Autor fängt nach meinen Erfahrungen zu Recht damit an, von den Akteuren eine klare Positionierung zu verlangen, die im späteren Prozess der Gewinnung definierter Kunden immer noch unterschätzt wird. Es reicht schon lange nicht mehr, mit einem zeitungsdünnen schicken Laptop vermeintlich kreativ zu fuchteln, um dauerhaft neue Kunden zu gewinnen. Und so wird der Leser auf eine Reise denkbarer Auslassungen auf einen Weg mitgenommen, ohne den es schwer wird. Wirklich schwer.</p>
<h3>Praxisbewährt</h3>
<p>Nicht nur der professionelle Weg von Heiko Burrack belegen, dass er wirklich weiß, wovon er redet. Die zahlreichen Beispiele, wo sich Leser mal weniger mal mehr ertappt fühlen, zeigen seinen gewachsenen Blick für wichtige Details. Ohne den Autoren wirklich zu kennen, würde ich mich im Falle eines Falles vermutlich um seinen fachlichen Rat bemühen. Ich unterlasse das nur, weil meine Aufgaben inzwischen <a href="http://www.ubkmu.de/bcc.html">auf einem anderen Gebiet</a> liegen und andere Ansätze erfordern.</p>
<h3>Handlungsfordernd</h3>
<p>Ich schätze den typischen Leser des Buchs grob so ein: Eher in einer kleinen Agentur bzw. in einer überschaubaren Unit tätig, neugierig, den Leidensdruck der Dauerakquise kennend oder mindestens ahnend. Und jemand, auf den ein solches Raster in etwa zutrifft, wird tendenziell den Kopf anwerfen, Papier und Schreibwerkzeug zücken und das Buch zum Arbeiten verwenden. Nach meinem Verständnis ist es dafür nämlich gemacht. Also Ärmel hoch!</p>
<h2>Archiv</h2>
<p>Hier finden Sie eine <a href="http://www.ubkmu.de/rezensionen.html" title="ubkmu Rezensionen" target="_blank">Übersicht bislang von mir verfasster Rezensionen</a>.</p>
<h2>PS</h2>
<p>Wie häufig habe ich auch bei dieser Besprechung weder die vermutlich tolle Presseinfo gelesen noch geschaut, was die üblichen anderen Verdächtigen im Netz darüber schreiben. Ich hoffe, somit einen Mehrwert im Orchester der Aussagen über das Buch für Sie zu schaffen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auswertung Blogparade Pagegloss</title>
		<link>http://gemeinschaft.bblogs.de/2010/02/19/auswertung-blogparade-pagegloss/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 13:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gemeinschaft</dc:creator>
		
	<dc:subject>Blogparade</dc:subject><dc:subject>Auswertung</dc:subject><dc:subject>Blogparade</dc:subject><dc:subject>Pagegloss</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Kurz nach Aschermittwoch komme ich mit Asche auf meinem Haupt und einem Geständnis: Ich habe aus einem Mix verschiedener nicht zur Sache tuender Gründe meine Leser auf die Auswertung die Blogparade Pimp your Page (Pagegloss) warten lassen. Sehr lange warten lassen. Das tut mir leid!
Inzwischen habe ich es geschafft, die Ergebnisse und Teilnehmer in 2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz nach Aschermittwoch komme ich <strong>mit Asche auf meinem Haupt</strong> und einem Geständnis: Ich habe aus einem Mix verschiedener nicht zur Sache tuender Gründe meine Leser auf die Auswertung die <a href="http://gemeinschaft.bblogs.de/2009/10/30/blogparade-pimp-your-page-pagegloss/" title="Startbeitrag Blogparade" target="_blank">Blogparade Pimp your Page (<em>Pagegloss</em>)</a> warten lassen. Sehr lange warten lassen. Das tut mir leid!</p>
<p>Inzwischen habe ich es geschafft, die <strong>Ergebnisse und Teilnehmer</strong> in 2 getrennten Tabellen aufzulisten, so dass es nun um einiges bequemer sein sollte, sich die zusammen gekommenen Hinweise der Blogparadisten in aller Ruhe anzusehen. Dazu lade ich alle herzlich gern ein. Da ich die Blogparade ursprünglich auch gestartet habe, um Hinweise für meine eigene statische Seite zu erhalten, finden Sie die <strong><a href="http://ubkmu.de/pagegloss.html" title="Ergebnis Blogparade Pagegloss" target="_blank">Auswertung auf ubkmu.de</a></strong> zur hoffentlich hilfreichen Nutzung!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Business Creation vs. Business Administration</title>
		<link>http://gemeinschaft.bblogs.de/2010/02/10/business-creation-vs-business-administration/</link>
		<comments>http://gemeinschaft.bblogs.de/2010/02/10/business-creation-vs-business-administration/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 15:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gemeinschaft</dc:creator>
		
	<dc:subject>Vermischtes</dc:subject><dc:subject>Business Administration</dc:subject><dc:subject>Business Creation</dc:subject><dc:subject>Experiment</dc:subject><dc:subject>Gründung</dc:subject>
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		<description><![CDATA[oder auch: Versuchskaninchen gesucht
In Mußezeit zwischen verschiedenen Terminen und Aufgaben habe ich nach passenden Vergleichen für 2 verschiedene und doch zusammen gehörende Ansätze gesucht, die für die Gründung und Führung eines Unternehmens wichtig sind. Ich nenne zunächst die mir eingefallenen Wortpaare und verrate Ihnen dann, was ich damit meine:

Architekt Polier
Koch Oberkellner
Komponist Dirigent

Als gewollte Gemeinsamkeit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>oder auch: Versuchskaninchen gesucht</p>
<p>In Mußezeit zwischen verschiedenen Terminen und Aufgaben habe ich nach passenden Vergleichen für 2 verschiedene und doch zusammen gehörende Ansätze gesucht, die für die<strong> Gründung und Führung eines Unternehmens </strong>wichtig sind. Ich nenne zunächst die mir eingefallenen Wortpaare und verrate Ihnen dann, was ich damit meine:</p>
<ul>
<li>Architekt Polier</li>
<li>Koch Oberkellner</li>
<li>Komponist Dirigent</li>
</ul>
<p>Als gewollte Gemeinsamkeit der Begriffspaare enthält dieses immer einen &#8220;kreativen Kopf&#8221; und einen &#8220;Umsetzer&#8221;, damit ein bestimmtes Werk in bestimmter Qualität <strong>aus dem Kopf ins Leben</strong> findet.</p>
<p>Diese Arbeitsteilung hat sich offenbar auf <strong>Anbieterseite </strong>bewährt, sonst würden nicht Menschen unterschiedlichen Charakters die eine oder andere Tätigkeit anstreben und diese erfolgreich ausüben. Auf <strong>Nachfragerseite </strong>werden auch nur wenige auf die Idee kommen, vom Polier einen Hausentwurf anzufordern oder dem Architekten eine Fuhre Materialien mit besten Ausführungswünschen vor die Füße zu kippen.</p>
<p>Bei etwas so wichtigem wie dem Aufbau eines tragfähigen Unternehmens wird heute jedoch nahezu exklusiv auf zahlenorientierte <strong>Umsetzer</strong> und Berater (Business Administration = Betriebswirtschaft) gesetzt, ohne dass denen ein <strong>Erschaffer </strong>(Business Creation = in etwa Entwicklung eines Geschäftsmodells) einen kreativ methodisch entwickelten Plan an die Hand gegeben hat.</p>
<p>In Zeiten, wo der nächste Mitbewerber oft nur einen Klick weit entfernt ist, hat der früher funktionierende Mix Ingenieur plus Kaufmann womöglich seine besten Zeiten hinter sich. Den Aufschrei vorwegnehmend, dass jede Geschäftsidee und jeder Businessplan ordentlich durchgerechnet werden sollen, begegne ich da gelassen: Ja, das muss AUCH sein. Aber das Durchrechnen nützt nur dann etwas, wenn der Plan auch wirklich durchdacht ist. Als Juror des <a href="http://www.ubkmu.de/bpw.html" title="ubkmu Juror bei BPW" target="_blank">Businessplanwettbewerbs Berlin-Brandenburg</a> und als <a href="http://www.ubkmu.de/mikroBPW.html" title="mikroBPW" target="_blank">Ausrichter eines lokalen Wettbewerbs</a> habe ich ein ums andere Mal gesehen, dass mir zu wenig Zeit in die <strong>Präzisierung des qualitativen Planteils</strong>, des Pitches und der wirklich wichtigen Planelemente gesteckt wurde, während es aber gleichzeitig beeindruckende und hochaufwändig gestaltete Zahlenkolonnen über die Liquidität und die Rentabilität im Jahr 3 nach Gründung gab. Seltsam bis unsinnig.</p>
<p>Natürlich will ich weder den Leser im Allgemeinen noch Begreifende des Problems allein lassen. Um meine Idee von <a href="http://www.ubkmu.de/bcc.html" title="ubkmu Business Creation" target="_blank">Business Creation</a> bald real werden zu lassen, <strong>suche ich zunächst EINEN prinzipiell gründungswilligen Menschen</strong>, mit dem ich den Weg von seinem Ideenknäuel hin zum fertigen Gedankengebäude gehen will. Das wird diesen einen Mensch kein zusätzliches Geld, aber ein wenig Zeit kosten und ab einem bestimmten Stadium sollen die nicht geheimen Teile des Plans öffentlich gemacht und der Wert meiner Methode besprochen werden. Kürzer zusammengefasst: Profitieren Sie von einer Methode, indem Siesich als Versuchskaninchen in ein Abenteuer stürzen, bei dem es wenig Gefahren gibt.</p>
<h3>Kandidatenwunsch</h3>
<ul>
<li>grundsätzliche Offenheit für neue Konzepte und ungewöhnliche Ideen</li>
<li>sitzt/sitzen in/bei Berlin</li>
<li>Gründung ist aktuell nicht zeitkritisch</li>
<li>20 - 40 Jahre alt</li>
<li>kann via Blog und/oder soziale Netzwerke kommunizieren</li>
<li>ist bis zum 26.3.2010 gefunden</li>
</ul>
<p>Interessierte mögen bitte meine <a href="http://www.ubkmu.de/kontakt.html" title="Kontakt ubkmu" target="_blank">Kontaktseite als Berater</a> nutzen. Ach ja, wenn nicht Sie selbst aber eine Ihnen bekannte Person von meinem Experiment profitieren könnte, senden Sie bitte gern einen Link auf diesen Beitrag weiter.</p>
<ul></ul>
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