Der Imperator im Damensattel
Der Imperator im Damensattel
Subtitel: Dein täglicher Triumph
Autor: Volker Remy
Verlag: Graco
Preis: 14,98 €
Umfang: 111 Seiten
Ausführung: broschiert, Vorder- und Rückseite mit anhängenden “Lesezeichenflügeln”
Sprachlosigkeit, die mich beim vorliegenden Buch zu Lektürebeginn keck zu erhaschen versucht hat, attestieren mir meine Mitmenschen eher selten. Ich überlasse Ihnen gern die milde oder wilde Spekulation ob der häufigen Abwesenheit von Fräulein Sprachlosigkeit in meinem Sprachschwenkbereich. Ein Buch, das Formate, Lesegewohnheiten und die Erwartungshaltung seiner Rezipienten in den Mixer wirft und dann das K[n]öpfchen drückt, entzieht sich vermeintlich meinem Schema, das ich ursprünglich als Orientierungshilfe meiner Leser hier eingeführt habe. Ergo bespreche ich das handschmeichelnde Büchlein auch ein wenig anders als üblich, wie Stammleser bemerken werden.

- unterhaltsam
- provokant
- geistreich
- witzig
- grafisch schick
- Mut zur Signalfarbe

- mindestens zeitweise unklare Gesamtaussage
- lange unklare Zielgruppe

Was bedeutet der Titel wirklich?

Sie werden das Buch offenen Geistes lesen und lieben oder es womöglich einer zeitnahen Zweitkarierre als Wurfgeschoss oder Untersetzer zuführen. (Mein Exemplar steht inzwischen neben “Pu in Nadelstreifen”.)
Der Rezensent fairMutet - letztlich nicht völlig grundlos - Volker Remy schreibe u.a. über das Spannungsverhältnis Kreative - Agenturen - Kunden und könne sich eine andere “Ordnung” als die aktuell herrschende mindestens vorstellen. Die Wahl seiner komponierten Ausdrucksmittel weicht hinreichend ab, um anders als grau wahrgenommen zu werden.
P.S. Ich glaube schon eine ganze Weile, der Autor schulde mir noch einen Drink.
- Nachtrag
Eine weitere Rezension habe hier gefunden. - Nachtrag
Elke Fleings Ausführungen zum Buch sind umfangreicher, klarer und vielleicht auch *ein klitzekleines Bißchen* einfacher zu verstehen als mein Versuch.
- Nachtrag
Eine weitere sehr schöne Besprechung bietet uns Timo Off vom Geistesblitz an. - Nachtrag
Jochen Mai von der Karrierebibel zitiert gemessen an der Länge seines Beitrags recht ausführlich. So kommen Sie schon mal zu ein paar O-Tönen.
Hier finden Sie eine Aufberereitung meiner anderen Rezensionen.
Oktober 28, 2009, 2:29 pm
Lieber Knut,
das mit dem Drink wird nachgeholt!
Danke für die Rezension - sie bestätigt meine Vorahnung, dass es bei dem Buch selten “So-Dazwischen-Meinungen” geben wird.
Beste Grüße, Volker Remy