Archiv für Februar 2009

Erfolgreiche Gewohnheiten

25. Februar 2009

Subtitel: Vergiss Selbstdisziplin
Autor: Jörg Weisner
Verlag: OG-Verlag
Preis: 15,00 €
Umfang: 163 Seiten
Ausführung: Hardcover, Schutzumschlag

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Das Buch lockt bereits äußerlich mit schöner Optik sowie seinem sehr handlichen Format.

Der Bogen des Inhaltes reicht vom „making of“ des Buches über den launig beschriebenen Selbstversuch des Autors mit der im Buch vorgestellten Selbstformungsmethode bis hin zu Beispielen verfolgbarer Ziele von Autoren verwandter bzw. spezialisierter Gebiete.

Die Sammlung recht bunter Mosaiksteine, die aus dem Spannugsfeld der Begriffe Disziplin auf der einen Seite und Gewohnheit auf der anderen Seite stammen, werden zu einem letztlich organisch wirkenden Ganzen verarbeitet.

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Die jeweils herkunftsverratende Unterschriften unter Zitaten zu Kapitelbeginn ist mit deutlich unter 1,5 mm Versalhöhe nicht sonderlich augenfreundlich. Und soviel Spötteln muss sein: Lieber MacNutzer Jörg, man kann in Bücher nicht reinzoomen, allein weil die nicht einmal eine Apfeltaste haben.

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Ich habe dem stark auf die TeNo-Produktreihe YuKoN abhebenden Buch die genaue ökonomische Verknüpfung von Hersteller und Autor nicht bzw. nicht konzentriert an einer Stelle entnehmen können. Im Hinterkopf habe ich sie irgendwo im Blog von TeNo oder des Autors gesehen. Gerade für Leser, die wenig oder nicht im Web unterwegs sind, könnte das irritierend sein.

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Das Buch beschreibt auf leicht und vergnüglich lesbare Art eine Methode zur Selbstformung erfolgreicher Gewohnheiten. Der ungewöhnliche Einsatz von „funktionalem“ Schmuck an Stelle einer Software, einer weiteren elekronischen Nervensäge oder dem Einsatz z.B. von Papier und Bleistift machen es verlockend, dass System auszuprobieren.

P.S. Außerhalb der Rezension: Jörg Weisner beschreibt zwei unterschiedlich “sportliche” Wege zur Nutzung der Methode. Es gibt eine

leichte Variante

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und eine schwere Variante

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für den Selbstformer.

  1. Nachtrag
    Ob Carlos Ramos vom O’Reilly Verlag Außendienst vor seinem Bericht zur Änderung von Fahrverhalten über das Thema Gewohnheiten nachgedacht hat?
  2. Nachtrag
    Jochen Mai beschert seinen Lesern einen tollen und damit lesenswerten Beitrag namens Routinejob – Wie sich Gewohnheiten verändern lassen.

OpenOffice.Org Base 3

20. Februar 2009

OpenOffice.org Base 3
Subtitel: Erfolgreich in die Datenbankwelt einsteigen
Autor: Michael Mahrt
Verlag: O´Reilly
Preis: 29,90 €
Umfang: 380 Seiten
Ausführung: Broschiert; Beilagen: DVD & CD

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Das Buch in seiner 2. Auflage bietet, soweit ich das als ehemaliger Verkäufer von Sybase Datenbanken an Wiederverkäufer beurteilen kann, einen vollständigen Rundflug über die Landschaft aus Begriffen, die die Arbeit mit OpenOffice.org ausmachen.

Die verwendeten Fachbegriffe werden bei ihrer Einführung anfängerkompatibel gut beschrieben, so dass keine besonderen Vorkenntnisse für das Verständnis des Buches vorausgesetzt werden.

Das Buch bietet zahlreiche wirklich funktionierende step-by-step Beschreibungen, wie man bestimmte Ergebnisse erzielt. Man kann dadurch auch mal im geistigen Autopiloten eine Passage überfliegen und das Lernen aus der Automatisierung einer Schrittreihenfolge ableiten.

Der Autor erfreut seine Leser mit einer einfachen Sprache gemessen am komplexen Thema. Der Verzicht auf sprachliche Pirouetten hält vermutlich Leser bei der Stange, die eine do-it-yourself Reparaturanleitung einem filigran verfassten Roman vorziehen.

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Für meinen Geschmack - korrekte Verwendung von Markennamen hin oder her – hätten Autor und Verlag dem Leser einen Gefallen getan, die Bezeichnung „OpenOffice.org Base“ entweder komplett durch eine kürzere Zeichenkette zu ersetzen oder den Bandwurm wenigstens so selten wie möglich zu verwenden.

Auf den Seiten 76 und 77 sind Fehlermeldungen abgebildet, die deutsch und englisch auf unschöne Weise mischen. Ich gehe davon aus, dass das eher eine Richtung OpenOffice.org gerichtete Kritik ist und es sich nicht um eine unsaubere Installation mit folgend gedankenlos gemachtem Screenshot handelt..

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Wenn man will, dass jemand etwas kompliziertes lernt, geht das am besten über Sehnsucht oder ein vergleichbares positiv besetztes Gefühl, das zum Durchstehen des langen Pfades motiviert. Ob man das noch stärker hätte einflechten können?

Ist die Reduzierung auf benutzte Fachbegriffe und Standardredewendungen in dem Maße notwendig, dass sich eine gewisse Sprachmonotonie einschleicht? Ist meine diesbezügliche Wahrnehmung dem Thema geschuldet?

Ich habe mich mit ein wenig Abstand nach der Lektüre gefragt, ob dieses Buch in Lektionen zerlegt sich nicht gut als podcast machte. Der Rezipient hätte dann die Hände frei und könnte beherzt die Beispieldateien bearbeiten.

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wer sich für die Nutzung der Datenbankkomponente der OpenOffice.org Office-Suite entscheidet, findet im vorliegenden Buch eine empfehlenswerte Möglichkeit, sich schnell so in die Materie einzuarbeiten, das eine Nutzung der lizenzkostenfrei nutzbaren Datenbank sich wirklich rechnet.

Das in meinen Augen weitgehend gelungene Buch incl. DVD mit der Software, zahlreichen Beispieldateien und nützlichen Dingen drumherum kostet übrigens sehr viel weniger als das direkte Konkurrenzprodukt MS-Access, wie z.B.  hier bei Heise zu sehen ist.

Erfolg und Erfolgswillen visualisieren

19. Februar 2009

oder: Schicker zu eigenen Zielen

Bevor Sie mir ob meines wirren Subtitels kopfschüttelnd davon eilen, klicken Sie doch bitte freundlicherweise auf das folgende Bild, um es in voller Größe zu sehen.

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Ich bin eine von maximal 50 glücklichen Testpersonen für die YuKon-Methode, die mit einem Päckchen bedacht wurden, in dem die in meinen Augen beiden wichtigsten Inhalte das Buch zur Methode von Jörg Weisner und ein schickes Armband des Schmuckherstellers TeNo sind. Bevor ich das Armband amateurhaft durch eigene Ablichtungsversuche de-inszeniere, verweise ich lieber auf die professionellen Bilder des Anbieters.

Was genau die Methode ausmacht und ob sie mir im erhofften Maß weiter hilft, werde ich natürlich nach der Lektüre des Buchs berichten. Warum das hier überhaupt Thema ist? Zum einen ist die Frage von Erfolg und Motivation immer ein Thema für ökonomisch aktive Menschen (Zu denen kann man auch Unternehmerinnen und Unternehmer sagen.) und als Berater ist es zum anderen auch mein Selbstverständnis, Ergebnisse mit Kunden und Interessenten zu teilen. Haben Sie also Teil!

Für den Test der Methode habe ich mir zur Stabilisierung meiner Gesundheit und Leistungsfähigkeit ein nichtkommerzielles Ziel gewählt. Über meine gemachten und womöglich auch unterlassenen Schritte, Gedanken und Ergebnisse berichte ich an dieser Stelle, weil das andere auch tun und damit die Seite hier nicht mit zu vielen Details meines Tests befrachtet wird.

Zu meinem ersten Eindruck in Sachen Armband: Für mich Wenigschmuckträger war es eine optisch und haptisch sehr angenehme Erfahrung, das Stück auszuprobieren. Das ungeübte Genestel beim ersten Anlegen übergehe ich wohl besser… Das Buch hat das verlockende Format, das auch eine Lektüre im Bett kurz vor dem Einschlafen oder auch unterwegs befördert. Es wird hier zu gegebener Zeit eine Rezension geben.

Eines noch vorab: Ich habe es als besonders verlockend empfunden, dass die Methode vorgibt, voraussetzungsfrei zu sein, wenn ich das Satzfragment “Vergiss Selbstdisziplin” einigermaßen richtig einsortiert habe. Das knüpft bei den Gedanken von Passig / Lobo an, die ich hier besprochen habe.