Archiv für Oktober 2007

eCOMM - Steuern sinnstiftend genutzt

26. Oktober 2007

Praxisbewährte und state-of-the-art Informationen zu Themen der Informationstechnologie bietet die eCOMM an. Eine Reihe der Veranstaltungen können angemeldete Teilnehmer kursgebührfrei besuchen. Das liegt an der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das dieses wichtige und nützliche Wissen einer breiten Unternehmerschaft zugänglich machen will. Löblich aus meiner Sicht.

Die Veranstaltungen in Berlin finden u.a. in der IHK Berlin statt. Gestern hieß es Web 2.0 - Weblogs für Unternehmer in Berlin und zahlreiches nahezu geschlechtsparitätisches Publikum kam in den Genuss des Vortrags von Uwe Stache, der aufgrund seines Lebensweges und innerer Überzeugungen einen guten Überblick ohne verzerrende Bewertungen geboten hat. Sein ruhiger und konzentrierter Vortrag hat sowohl Anfängern viel Licht in die Materie gebracht als auch Fortgeschrittenen Neues und Vorlagen für Schmunzler geboten. Im Leben außerhalb der eCOMM ist er - ich vermute mal u.a. - Geschäftsführer der BB-ONE.net Ltd. sowie dem Projekt Zukunft stark verbunden. Deshalb muss ich einfach den halb zitierenden und halb zusammenfassenden Kalauer vortragen, mit dem er die sich fest plaudernden Teilnehmer nach seinem Vortrag aus den Räumen komplimentiert hat: Ich muss weg. Die Zukunft wird 10. Das heisst etwas formeller: Da das Projekt Zukunft inzwischen 10 Jahre lang existiert, war es mal wieder Zeit für einen Empfang mit hoffentlich warmen Worten und kühlen Getränken, zu dem Uwe Stache ob seiner Rolle erwartet wurde.

Schauen Sie doch mal, was die eCOMM in Ihrer Region zu bieten hat. Was haben Sie für Erfahrungen gemacht? Haben Sie vielleicht mit diesen Themen verwandte Informationsquellen, die Sie empfehlen mögen? Wenn es ergänzend zum Beitrag und zu diesem Blogangebot passt, schalte ich Ihre dazu eingehenden Kommentare gern frei.

Nachtrag 1
Zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Beitrags waren die Folien des Vortrags noch nicht online. Sowie ich Kenntnis davon erlange, werde ich den Link hier veröffentlichen, damit auch die etwas davon haben, die nicht dabei sein konnten.

Nachtrag 2
Hier finden Sie die Folien.

Pankrath bald Quartiersrat?

17. Oktober 2007

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(Logo des Quartiers)

Bereits seit Gründung des Projektes Lösungsbäcker habe ich mit der kostenlosen Beratungsform SozialBack unternehmerisches soziales Engagement für die Allgemeinheit gelebt und dokumentiert. Dazu kamen u.a. der Einsatz beim 1. gute-Tat Marktplatz sowie die Zusage zur 2. Auflage und manches, was hier nicht hingehört.
Da ist es nur einen Schritt weiter gedacht, sich auch offline für zwei Jahre für die Mitarbeit in einem lokal arbeitenden Gremium zur Verfügung zu stellen, wenn denn genügend der Wahlberechtigten das durch ihre Stimme unterstützen. Es geht um das Quartiersmanagement von Moabit West, für dessen Quartiersrat ich zur Wahl antrete. Meine formalisierte Kandidatur und die Liste aller Kandidaten befindet sich hier .

Haben Sie als UnternehmerIn auch schon mal darüber nach gedacht, welches bürgerliche Engagement das Richtige für Sie ist? Vielleicht schöpfen auch Sie daraus einen Teil der Kraft, im Tagesgeschäft erfolgreich weiter zu machen? Ob es das ist oder Gesundheitsport oder Familie oder ein Mix davon: Vergessen Sie nicht Zeit und Energie für Ihren Ausgleich und Ihre Balance einzuplanen.

Nachträge

  1. [zur Quartierratswahl] Die Wähler des Quartiers haben nicht in ausreichender Zahl für mich votiert, so dass ich nun vor der Überlegung stehe, ob und wie ich mich sinnvollerweise ohne Mandat einbringe.
  2. [zur Zweitauflage des gute-Tat Marktplatzes] Ich habe sowohl im Namen von bblogs.de als auch der Lösungsbäcker Vereinbarungen abgeschlossen, die zu geeigneter Zeit hier - vermutlich eher in eigenen Beiträgen - Gegenstand sein werden.
  3. [zur Quartierratswahl] Auf dem Papier bin ich nun 5. Nachrücker hinter den 11 gewählten Anwohnervertretern, die die Wahl auch angenommen haben. Mal sehen, was das bedeutet. Auf jeden Fall werde ich nach Möglichkeit versuchen, jeweils das Stadtteilplenum zu besuchen, wo jeder nach Nennung von Namen und ggf. Funktion im Sinne eines Vereins o.ä. zu Wort kommt.

Namensschild mit Logo des Marktplatzes

Gekommen um zu bleiben

13. Oktober 2007

Es hat den Anschein, dass sich bei klassischen Journalisten und ihren Vertretern mehr und mehr eine vernünftige - im Sinne nachvollziehbarer Argumente - Haltung zu Blogs und anderen Formaten des so genannten Web 2.0 breit macht. So jedenfalls verstehe ich das Thesenpapier des Deutsche Fachjournalisten-Verbandes (DFJV) und die zitierte Aussage ihres Vorstandssprechers Thomas Dreesen.

„Eine rückwärtsgewandte Kritik an diesen neuen Publikationsmöglichkeiten bringt die Branche nach Ansicht des DFJV nicht weiter. Es gilt, sich vor allem mit den Chancen dieser ohnehin unumkehrbaren Entwicklung auseinanderzusetzen“, so Thomas Dreesen, Vorstandssprecher des DFJV.

Ich empfinde es als hilfreich und ausgesprochen demokratisch, wenn jeder mit dem Wunsch nach Informationspublikation dies tun kann. Dabei mag jeder selbst herausfinden, ob er oder sie das lieber als Einzelkämpfer tut, sich als Geschäftskunde z.B. der Gemeinschaft deutschsprachiger Businessblogs anschließt oder lieber frei oder fest für einen Verlag arbeitet. Das sollte vom Prinzip her dafür sorgen, dass Qualität sich durchsetzt und Akteure ohne ein mehrwerthaltiges Angebot für ihre Leserschaft vom Markt verschwinden.

Noch vor wenigen Monaten war meine Wahrnehmung da eine etwas andere.

  1. Nachtrag
    Natürlich haben viele der üblichen BusinessBlogger etwas zu diesem Thema gesagt bzw. zu sagen. Mal wieder wohltuend entspannt und ohne unützes Wortgerassel steht hier etwas von Burkhard Schneider.
  2. Nachtrag
    Zur Einsicht der Dauerhaftigkeit des Phänomens Bloggen / nutzergenerierte Inhalte gibt es auch ein schickes Zitat bei Martin Oetting.
  3. Nachtrag
    Unter dem Titel Zeitungsstudie 2 gibt es hier bei Alexander Svensson mal wieder harte Fakten zu so etwas wie einer Konvergenz der druckenden und bloggenden Informationsmittler. So jedenfalls interpretiere ich die Ergebnisse der Arbeit von ihm und seinen Mitstreitern.